Die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen (NRW) ist als familienfreundliche Behörde in das Landesprogramm "Vereinbarkeit Beruf & Pflege" aufgenommen worden, das gab die Kammer am Freitag bekannt.
Die Pflegekammer NRW habe sich zum Ziel gesetzt, ihre Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege behilflich zu sein. Dazu unterzeichneten die Präsidentin der Pflegekammer NRW, Sandra Postel, und die Geschäftsstellenleiterin der Pflegekammer NRW, Anja Wiedermann, im Beisein des Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, die Charta für Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
Starkes Signal an beruflich Pflegende in NRW
Die Pflegekammer NRW sei nunmehr neben mehr als 400 Unternehmen, Behörden und Organisationen Teil des Landesprogramms, das vom Kuratorium Deutsche Altershilfe koordiniert werde.
Das Engagement der Pflegekammer NRW sei ein starkes Signal sowohl an die Beschäftigten der Geschäftsstelle als auch an alle beruflich Pflegenden in NRW. "Dieses Vorbild findet hoffentlich viele Nachahmer bei den Unternehmen im Gesundheitswesen. So kann es gelingen, dass es gute Lösungen für die doppelte Herausforderung der dort Tätigen gibt, sowohl den Pflegeberuf als auch die zusätzliche private Pflegeverantwortung besser unter einen Hut zu bringen", sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann bei der Unterzeichnung der Charta.