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Patientenschutz

Brysch: Serienmorde in Pflege und Medizin

Laut dem Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordern Serienmorde in Kliniken und Pflegeheimen mehr Opfer als die organisierte Kriminalität.

Laut dem Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordern Serienmorde in Kliniken und Pflegeheimen mehr Opfer als die organisierte Kriminalität.

Immer wieder sorgten mordende Mitarbeitende in Einrichtungen für Entsetzen, sagte Brysch im Deutschlandfunk. Er verwies auf "dramatische Fälle aus Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen". Dort stehe ein mutmaßlicher Täter im Verdacht, für mehr als 100 Morde verantwortlich zu sein.

Kultur des Hinschauens gefordert

Fehlende Kontrolle mache es den Tätern leicht. Nötig seien spezialisierte Staatsanwaltschaften und eine digitale Medikamentendokumentation, so Brysch. Schwerpunktstaatsanwaltschaften könnten Muster frühzeitig erkennen und konzentriert Ermittlungsdruck aufbauen. Mittels digitaler Medikationsdokumentation ließe sich die Vergabe von Medikamenten kontrollieren. In Kliniken und Pflegeheimen brauche es "eine Kultur des Hinschauens", die aktiv gelebt und trainiert werden müsse.

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