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Agnes-Karll-Zitate: Unsere Top 10!

Agnes-Karll-Zitate: Unsere Top 10!
Agnes Karll ist die Begründerin der modernen Pflege - anlässlich ihres 90. Todestags in diesem Jahr gedenken wir dieser eindrucksvollen Frau, die vor 100 Jahren die Weichen für unseren Beruf stellte. 
Agnes Karlls Texte verdeutlichen, wie modern die Begründerin der DBfK-Vorgängerorganisation war und dass ihre Thesen kaum an Aktualität eingebüßt haben. Wir haben ihre zehn eindrucksvollsten Statements für Sie zusammengestellt! Außerdem schildern wir in einer Bilderstrecke, Stationen ihres Lebens und Wirkens. 
  1. Selbstständigkeit ohne Verantwortung gibt es nicht, das muss sich jede einzelne von uns dauernd vor Augen halten.
  2. Wer soll uns denn unseren Beruf aufbauen, wenn wir es nicht selbst tun! Wir haben gar kein Recht zu verlangen, dass andere das tun.
  3. Neulich schrieb mir jemand, ich sei ein beneidenswerter Mensch, da ich meine Ideen verwirklichen könne. Ich finde es nicht ganz so behaglich, alleinige Trägerin einer Idee zu sein. Und das Schlimmste ist: Ich habe die Idee nicht, sie hat mich.
  4. Wenn man schon über eine Sache redet, muss man sie (…) gründlich studiert haben, sonst soll man den Mund halten!
  5. Krankenpflege ist eine Kunst, die wie jede andere vor allen Dingen eine Reihe angeborener Eigenschaften und Anlagen bedingt, ohne die auch die beste technische Schulung keinen Wert hat.
  6. Ich komme mir manchmal vor wie der kleine David mit dem Riesen Goliath. Aber ich denke, in diesem Kampf ist ein warmes Herz der einzige Stein zum Werfen.
  7. Ich bin müde, aber ich weiß, dass mein Land mich braucht. Dass ich die unmittelbare und einzige Hoffnung von Tausenden armer erschöpfter Frauen bin, macht mich zu einem starken Turm.
  8. Ich wüsste kaum ein Gebiet, auf dem die gebildete Frau einen segensreicheren Wirkungskreis finden könnte als in der Krankenpflege.
  9. Da der Pflegeberuf, (…), doch durch seine Eigenart einen außerhalb des gewöhnlichen Lebens stehenden Charakter behält, so bleibt die große Masse ihm gegenüber dauernd merkwürdig fremd und gleichgültig.
  10. Die Entwicklung (des Pflegeberufs) fordert jetzt unbedingt das Verständnis und Interesse aller Gebildeten. (STL)

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