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"Münchner Erklärung" will Soforthilfe gegen Personalnot

Die Personalsituation in der Pflege hat sich nach Meinung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Südost, Bayern-Mitteldeutschland „dramatisch zugespitzt“. Stationen seien chronisch unterbesetzt, eine Normalversorgung sei kaum noch möglich, Besserung nicht in Sicht. Die sichere Versorgung der Patienten sei akut gefährdet. Deshalb hat der Verband am Mittwoch die Münchner Erklärung „Personalnot in der Pflege stoppen – jetzt“ an den bayerischen Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath übergeben. „Wir brauchen dringend eine Soforthilfe für die professionelle Pflege“, begründete die Vorsitzende des DBfK-Landesverbands, Sonja Hohmann, die Initiative. 
Im Kern beziehen sich die Forderungen in der Erklärung auf einen deutlich besseren Personalschlüssel und verbesserte Arbeitsbedingungen. Mit Überstunden und Überlastung der Pflegenden müsse endlich Schluss sein. „Diese skandalös chronische Unterbesetzung gefährdet die Patientenversorgung und die Gesundheit der Pflegenden gleichermaßen“, heißt es in der Erklärung. (MIL)

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