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Verdi fordert Bundesregierung zum Handeln auf in punkto Personal

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Ein Sofortprogramm der Bundesregierung zur Einführung gesetzlicher Personalvorgaben in Kliniken fordert die Gewerkschaft Verdi. In einer Mitteilung vom Mittwoch heißt es: „Die jüngste Stellungnahme der Klinikbetreiber macht deutlich, dass sie nicht an einer Lösung im Sinne der Patienten und Beschäftigten interessiert sind und die Vorgaben der Politik ignorieren.“ Verdi-Bundesvortandsmitglied Sylvia Bühler zufolge ist es „unwahrscheinlich, dass sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Krankenkassen auf verbindliche Personaluntergrenzen verständigen, so wie es Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mit seinen Vorgaben beabsichtigt“. 
Der Zustand, dass Pflegefachpersonen nachts alleine für bis zu 40 Patienten auf einer Station verantwortlich seien, müsse umgehend und verbindlich und nicht erst 2019 abgestellt werden. „Die Beschäftigten erwarten kurzfristig Entlastung", stellte Bühler klar. Würde man internationale Maßstäbe anlegen, fehlten laut Verdi alleine für die Nachtschichten in Deutschland mindestens 19.500 Vollzeitstellen. 
Die DKG weist indes Forderungen nach bundesweit einheitlichen Personalvorgaben zurück. „Der tatsächliche Personalbedarf hängt maßgeblich von den baulichen Strukturen, der technischen Ausstattung und den Erkrankungen der Patienten vor Ort ab", begründet die DKG dies in ihren Positionen zur Bundestagswahl im September. Neue Berufsbilder, die Delegation von ärztlicher und pflegerischer Leistung und die damit verbundene neue Aufgabenzuordnung und Entlastung - insbesondere in der Pflege - würden perspektivisch blockiert, starre bundeseinheitliche Personalvorgaben würden den individuellen Gegebenheiten vor Ort nicht gerecht. (BAL)

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