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VDEK lehnt Finanzierung von mehr Pflegekräften ab

Die saarländische Landesvertretung des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) will die Zusatzkosten für mehr Pflegekräfte in den Krankenhäusern des Landes nicht übernehmen. Die Landesregierung des Saarlandes hatte Mitte Januar verkündet, in den neuen Krankenhausplan Regeln zur Mindestausstattung für Pflegekräfte und Ärzte aufnehmen.

Das hat die Kassen nach Aussagen des VDEK-Landessprechers Axel Mittelbach in einem heute online veröffentlichten Bericht der Saarbrücker Zeitung offenbar überrascht. Die Finanzierung von Krankenhäuser sei Sache des Bundes, so Mittelbach gegenüber der Zeitung. „In den Fallpauschalen (DRG), die die Krankenkassen für die einzelnen Leistungen der Kliniken bezahlen, sind auch die Kosten für das notwendige Personal enthalten."

Zwar unterstütze der Verband Regeln zur Personalmindestausstattung. Deren Finanzierung könne von den Krankenkassen aber nicht erwartet werden. Einen Grund für fehlendes Personal sieht Mittelbach demnach in der Mittelverteilung innerhalb der Krankenhäuser. Sie würden notwendige Investitionen mit den Einnahmen aus der Vergütung von Behandlungen finanzieren, da das Land seinen Investitionspflichten nicht nachkäme.

 

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