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Bundesverband enttäuscht über Berliner Koalitionsvereinbarung

Die neue Rot-Rot-Grüne Berliner Landesregierung packt in ihrem Koalitionsvertrag einige Pflegethemen an, spart aber nach Ansicht des Bundesverbands Pflegemanagement zentrale Punkte aus. Die Landesgruppen-Vorsitzende Berlin/Brandenburg, Britta Schulze, teilte hierzu in einer aktuellen Meldung von Dienstag mit, dass dem Bundesverband die Vorhaben der Koalition insgesamt nicht weit genug gingen. So fehlten wichtige Themen wie die generalistische Ausbildung oder die Gründung einer Pflegekammer. Schulze zeigte sich angesichts dieser Aussparungen enttäuscht: „Damit erleidet die Profession Pflege in Berlin einen herben Rückschlag", sagte die Landesgruppen-Vorsitzende. Zwar seien die geplanten Projekte „Pflege 2030" und „Pflege 4.0-Made in Berlin" gute Ansätze, es fehle jedoch an Maßnahmen zur direkten Anerkennung der täglichen pflegerischen Leistung sowie zur Stärkung der Position Pflege. Darüber hinaus müssten Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung zügiger vorangetrieben werden.

Bereits Mitte November hatte sich die Arbeitsgemeinschaft Junge Pflege des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe Nordost gegenüber den Vorhaben der künftigen Berliner Koalition besorgt geäußert.
 

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