• Bildung
Das Beispiel der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen

Private Hochschulen als Wirtschaftsfaktoren und Netzwerker

Der Gesundheitswirtschaftsstandort Bremen hat ideale Entwicklungsvoraussetzungen: Alle Infrastrukturen liegen geographisch dicht beieinander, es existiert eine breit gefächerte und gut etablierte akademische Hochschulbasis, auf die die Wirtschaft zurückgreifen kann. Wichtige bekannte Fachleute – stellvertretend sei hier nur Professor Gerd Glaeske genannt – können mit ihren Expertisen die Entwicklung mit fördern und zur Förderung des Gesamten ihren Beitrag leisten.
 

Gerade die oft mittelständisch geprägte Struktur der Gesundheitswirtschaft in Bremen legt nahe, diese Verbindung zwischen der Apollon Hochschule und der Wert schöpfend tätigen Wirtschaft zu fördern und zu optimieren. Auf diese Weise kann auch ein Brückenschlag zwischen den einzelnen Unternehmen gelingen, die sich etwa in ihren Entwicklungsanstrengungen vernetzen und kooperieren. In den Märkten in Allianzen aufzutreten und so den Gesundheitswirtschaftsstandort Bremen in den Wahrnehmungen der Öffentlichkeit tiefer zu etablieren, sollte eine Triebfeder für die weitere Entwicklung sein.

Doch zurück zum Anfang: Die Apollon Hochschule ist seit November 2005 durch das Land Bremen staatlich anerkannt. Das klassische Start Up-Unternehmen gehört zum Bildungskonzern Klett, so dass eine Vielzahl von Synergien bestanden, die den Start erleichterten. Apollon wurde als „Themenhochschule“ mit einer Spezialisierung auf die Gesundheitswirtschaft gegründet. Der erste Student wurde im Februar 2006 in den grundständigen Bachelor-Studiengang „Gesundheitsökonomie“ aufgenommen. Nach gut 4,5 Jahren liegt die Studierendenzahl bei 1.250 in zwei Bachelorstudiengängen (Gesundheitsökonomie und Gesundheitslogistik) sowie drei Masterstudiengängen (Gesundheitsökonomie, Health Management und Health Economics). In den kommenden zwei Jahren wird das Angebot um drei Bachelor-Studiengänge Gesundheitstourismus (ab 1. Oktober 2010), Gesundheitstechnologiemanagement und Praxismanagement ergänzt. Ferner werden korrespondierende Master-Studiengänge angestrebt. Der Erfolg von Apollon liegt sicher nicht zuletzt an der vorbildlichen Unterstützung durch die Wissenschaftsbehörde in Bremen, die seit der Gründung ein verlässlicher und positiv wirkender Partner war und ist! Auch der Kontakt zu den Verantwortlichen in Institutionen des Gesundheitsbereiches ist sehr eng und fruchtbringend.

Private Hochschulen sind per se eigenständige Wirtschaftsfaktoren: Apollon begann mit sechs Mitarbeitern, heute sind es mehr als 110, davon über 70 in der Lehre beschäftigt.

Die Grundstrategie von Apollon liegt in der engen Vernetzung mit der Gesundheitswirtschaft und deren Akteuren. Diesen Aspekt verdeutlicht und unterstreicht der Lehrkörper der Hochschule mit seinen klaren Bezügen zur Gesundheitswirtschaft. Die Lehrenden kommen unter anderem aus den Bereichen Consulting, Pharmahandel, Hochschulen, Kanzleien, Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen. Gemeinsam ist ihnen der Schwerpunkt im Bereich Gesundheitsmanagement. Hier fungiert Apollon als Netzwerkinstrument, das sich insbesondere in Bremen für die weitere Entwicklung der Gesundheitswirtschaft einbringen will. Allerdings steckt in der Zusammenarbeit mit der für Wirtschaftsentwicklung zuständigen Behörde sicherlich noch viel Potential. Für mögliche Transmissionen und Vernetzungen wäre eine stärkere Arbeitsgemeinschaft für alle Seiten wünschenswert, zumal die Zusammenarbeit in den Bereichen Messe- und Öffentlichkeitsarbeit hervorragend funktioniert.

Dass Apollon sich eine enge Verzahnung auch mit der bremischen Wirtschaft wünscht, zeigen die bisher aufgebauten Kooperationen mit einschlägigen Unternehmen der Branche, wie etwa mit Dräger, der AOK Niedersachsen, der DAK und Actelion.

Last but not least werden im Rahmen der curricularen Profile – zum Beispiel der Apollon Hochschule – diejenigen Mitarbeiter ausgebildet, die dann mit hohen Expertisen in der Lage sind, die Rekrutierungsbedarfe der Bremer Gesundheitswirtschaft abzudecken und zu deren Weiterentwicklung beizutragen.

Benötigt werden für solche Netzwerke und Kooperationen Begegnungsplattformen, die allen Beteiligten eine ungezwungene und fruchtbare Zusammenarbeit ermöglicht. Hier sind die politischen Administrationen und Verbandsstrukturen gefragt, die Grundlagen zu schaffen, damit der Standort Bremen als Beispiel für ein Entwicklungsbündnis der Gesundheitswirtschaft über die Landesgrenzen hinaus bekannt wird.

Die Apollon Hochschule will und wird ihren Beitrag hierzu gerne leisten und sich mit großem Engagement an den entsprechenden Aktivitäten beteiligen.
 

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