• Bildung
hsg arbeitet künftig mit Hochschule in Eritrea zusammen

Partnerschaft über Grenzen hinweg

Die Hochschule für Gesundheit in Bochum und die School of Nursing in Asmara, Eritrea, wollen künftig in der Hebammenkunde in der Praxisanleitung, curricularen Entwicklung und Forschung zusammenarbeiten.

Ungewöhnlicher Besuch an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum: Der Leiter der School of Nursing des Asmara Colleges of Health Sciences (ACHS) in Eritrea, Ass. Prof. Ghirmay Ghebreigziabher, gastierte im Juli für drei Tage in der Ruhrmetropole. Gemeinsam mit hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs und Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs Hebammenkunde, besprach er die Einzelheiten einer Partnerschaft beider Hochschulen in diesem Bereich. Über Praxisanleitung, curriculare Entwicklung und Forschung soll sich künftig eng ausgetauscht werden.

Eritreischer Professor hospitierte an hsg
„Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft. Die Lehrenden und Studierenden der Hebammenkunde an der hsg erhalten hierdurch die Möglichkeit, in einem gänzlich anderen Kultur- und Versorgungskontext wertvolle Erfahrungen zu sammeln", sagte Bauer über die Bedeutung der Kooperation für die hsg.

Ghebreigziabher interessierte sich insbesondere für die praktische Ausbildung. So hospitierte er etwa bei der Übung „Stillposition" im hsg-Skills-Lab. Darüber hinaus nahm er an Vorlesungen teil und besuchte Praxiseinrichtungen wie eine Hebammenpraxis und ein Krankenhaus, die mit dem Studienbereich Hebammenkunde kooperieren.


Andere Kultur- und Versorgungskontexte kennenlernen
Auch Gespräche über die konkrete Ausgestaltung der Partnerschaft standen auf dem Programm. Angedacht ist die Entwicklung eines Programms für die praktische Ausbildung eritreischer Hebammen, die selbst wiederum Hebammen-Studierende ausbilden – nach dem Motto „Train the Trainers". Bereits seit 2011 führt der Studienbereich Hebammenkunde einer Weiterbildung zur Praxisanleitung für die Kooperationspartner der hsg durch.

Entstanden ist der Kontakt zwischen hsg und ACHS aufgrund eines langjährigen Hilfsprojekts des Hammer Forums e.V.. In dem Projekt arbeiten deutsche Hebammen und Ärzte aus Deutschland zweimal jährlich vor Ort im Orotta Maternity Hospital in Asmara und bilden das dortige Personal weiter. Ziel des Projekts ist es, die Mütter- und Säuglingssterblichkeit zu reduzieren.


Birgitta Nickolaus, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studienbereich Hebammenkunde, nahm bereits im März 2015 an einer zweiwöchigen Reise nach Asmara teil, knüpfte dort bereits erste Kontakte zur ACHS und hielt Lehrveranstaltungen vor Ort. In Kürze ist ein weiterer Besuch geplant, um mehr über die akademische Hebammenausbildung in Eritrea zu erfahren und die geplante Partnerschaft vertraglich festzuhalten.
 

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