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Zwischen dem "Aus" und dem Funken Hoffnung für die generalisierte Pflegebildung?

Im März 2012 hat eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern Eckpunkte für eine neues Pflegeberufegesetz vorgelegt (siehe auch Veröffentlichungen Die Schwester/Der Pfleger 4/12). „Kein großer Wurf", aber immerhin wurden richtungweisende Veränderungen angedacht. So soll die Generalisierung des Pflegeberufes, das heißt die Zusammenführung der Pflegeberufe verwirklicht werden und neben der beruflichen auch die akademische Pflegebildung geregelt werden, wie sie bereits in vielen Ländern Wirklichkeit ist. Hier würden also schon bestehende Veränderungen inhaltlicher und struktureller Art eine gesetzliche Grundlage erhalten. Daneben wurden vier mögliche Wege der Finanzierung der zukünftigen Pflegebildung vorgestellt.

Dass der Finanzierung und Verortung beruflicher Bildung eine entscheidende Bedeutung zukommt, war schon im Frühjahr klar; ebenso wie die Tatsache, dass es eine Veränderung nicht umsonst gibt. Daher wurde von den Bundesministerien für Gesundheit und für Familie 2013 ein Gutachten zur Finanzierung in Auftrag gegeben. Der entsprechende Ergebnisbericht des Wissenschaftlichen Instituts der Ärzte Deutschlands (WIAD) und der Prognos AG liegt seit Mitte Oktober vor und ist im Internet abrufbar.

Bevor es um die Ergebnisse geht, hier kurz eine Anmerkung: Inwieweit ist es sinnvoll, wenn es um Finanzen und Bildung geht, ein Institut der Ärzteschaft auszuwählen? Könnte die Wahl nicht auch auf Experten aus Finanzen, Pflege (um die ging es hier doch!!), Bildung oder Wirtschaft fallen?

Die Ausbildungskosten

Zunächst erfolgt eine Status-quo-Berechnung aus entsprechenden Angaben aus den Ressorts der Bundesländer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Für die Kosten der Generalistik wurden zudem Annahmen für notwendige Veränderungen miteinbezogen. Diese beziehen sich insbesondere auf die Veränderung der Schulstruktur, die Qualifikation und den Zeitaufwand für Lehrpersonal sowie Praxisbegleitung und Praxisanleitung. Als weitere Quellen wurden Erkenntnisse aus Interviews, Pflegeschulen, Praxiseinrichtungen und Modellprojekten ebenso miteinbezogen wie die Modellstudiengänge für die Akademisierung des Pflegeberufs. Auf der Basis einer eigenen Kalkulation wurden dann zwei Szenarien mit mehreren Finanzierungsvarianten berechnet.
 

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