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Privatkliniken beklagen Rückgang von Reha-Ausgaben

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) hat erneut gefordert, im Zuge der anstehenden Pflegereform Anreize für die gesetzlichen Krankenkassen zu setzen, ihren Versicherten mehr Rehabilitationsleistungen zu erstatten. Die in dieser Woche veröffentlichten Finanzergebnisse der Kassen zeigten einen erschreckenden Rückgang der Ausgaben für Reha-Leistungen, die noch auf dem Niveau von 1995 lägen. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen seien seitdem um 53 Prozent und die Ausgaben für Arzneimittel um 92 Prozent gestiegen, sagte BDPK-Hauptgeschäftsführer Thomas Bublitz heute in Berlin.

„Das ist eine bedenkliche Fehlentwicklung, die die Gesundheit und Selbstbestimmung der Versicherten gefährdet.“ Um den Zugang zu Reha-Leistungen zu verbessern, müsse das derzeit diskutierte Pflegeneuordnungsgesetz dringend eine Erstattungsregelung der Kosten für Rehabilitationsleistungen von der Pflegeversicherung an die Krankenversicherung enthalten. Bislang lehnten die Kassen entsprechende Leistungen häufig ab, weil nicht sie von vermiedener oder verzögerter Pflegebedürftigkeit profitierten, sondern die Pflegekassen.

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