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Kliniken bei Fehlerprävention auf gutem Weg

Deutschlands Krankenhäuser arbeiten laut einer Untersuchung des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit (APS) und dem Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn (IfPS) vermehrt an der Fehlerprävention. An der nicht repräsentativen Befragung nahmen 484 Kliniken teil. 59 Prozent verfügen demnach über einen strategischen Ansatz für ein klinisches Risikomanagement, 26 Prozent gaben an, keine Strategien zu haben, 16 Prozent wollen eine entsprechende Strategieentwicklung vorantreiben. Fast die Hälfte nutzt nach eigenen Angaben bereits Fehlerberichts- und Lernsysteme, setzt diese aber noch nicht klinikweit ein, sondern nur in durchschnittlich jeder dritten Abteilung.

Jörg Lauterbach, Projektleiter am IfPS, sieht in der Untersuchung ein Indiz für eine positive Entwicklung bei Planung und Umsetzung des klinischen Risikomanagements. „Dieser Weg, den viele Krankenhäuser bereits beschritten haben, muss durch praxisbezogene Ergebnisse einer hochwertigen Patientensicherheitsforschung weiter flankiert und unterstützt werden.“ Auch bei der Implementierung von Fehlerberichts- und Lernsystemen seien die Kliniken auf einem guten Weg, sagt die APS-Vorsitzende Hedwig Francois-Kettner. Es fehlten aber gesetzliche Vorgaben und Verordnungen, die etwa für einen rascheren flächendeckenden Einsatz sogenannter Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) sorgen würden.

Francois-Kettner sieht in der Untersuchung eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Risikomanagements und der Nutzung von CIRS-Systemen, auf deren Grundlage nun eingeschätzt werden könnte, ob und wo besonderer Handlungsbedarf bestehe. Die Forschung zeige, dass beinahe die Hälfte aller Zwischenfälle in Krankenhäusern vermeidbare kritische Ereignisse seien. „Um Trends und Tempo in der Verbesserung des Risikomanagements zu erkennen, sollte die Umfrage im Jahr 2013 und 2014 wiederholt werden“, sagte Projektleiter Lauterberg.

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