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Warnstreik und Tarifgespräche am UKSH

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) waren die nicht-ärztlichen und nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten heute früh zwischen sechs und neun Uhr zu einem dreistündigen Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft Verdi wollte damit in den heute beginnenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber ausüben. „Wir wollen gleich zu Beginn der Gespräche klar machen, dass wir es mit unseren berechtigten Forderungen ernst meinen. Die Beschäftigten sind aktions-und streikbereit“, hatte Verdi-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt gestern in Kiel angekündigt. Nachdem in den vergangenen Jahren externe Beratungsfirmen und private Anbieter am UKSH gut verdient hätten, seien nun die Beschäftigten dran.

Verdi fordert eine sieben prozentige Lohnerhöhung sowie bessere Zulagen für Bereitschafts- und Schichtdienste.

Klinikumssprecher Oliver Grieve kritisierte den Streikaufruf gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) als abstrus, weil Arbeitgeber und Gewerkschaft noch gar nicht miteinander geredet hätten. Am vergangenen Freitag hatte er sich zudem besorgt geäußert und Verdi Fahrlässigkeit vorgeworfen, weil die Gewerkschaft noch keine Notfallpläne vorgelegt und nicht angegeben habe, welchen Kliniken bestreikt würden.

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