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VKD fordert nachhaltigen Tarifausgleich

Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) hat Pläne der Koalition begrüßt, den Krankenhäusern einen teilweisen Ausgleich für die Tarifkostensteigerungen zu gewähren. Die Politik habe offenbar erkannt, dass eine patientengerechte Versorgung nicht sicherzustellen sei, wenn die Tarifkosten um über drei Prozent stiegen, die Preise für Krankenhausleistungen aber nur um etwa ein Prozent angehoben werden dürften. Sollte es zu den in Aussicht gestellten Ausgleichszahlungen in Höhe von 350 bis 400 Millionen Euro kommen, sei das ein Schritt in die richtige Richtung und ein gutes Signal an die Beschäftigten in den Krankenhäusern, sagte VKD-Präsident Josef Düllings. Grundsätzlich bedürfe es aber nicht nur einer einmaligen Hilfe, sondern eines echten Tarifausgleichs.

Aus Sicht des VKD mildert eine Einmalhilfe den Rationalisierungsdruck in den Krankenhäusern allenfalls, wirkt aber nicht nachhaltig. Der aktuelle Tarifbeschluss führe zu Mehrkosten von 6,3 Prozent in diesem und im kommenden Jahr, die in Aussicht gestellte Summe zahle nicht einmal die „halbe Miete“, die nötig sei, um die Unterfinanzierung der Personalkosten zu kompensieren, denn diese betrage nicht 04, sondern über eine Milliarde Euro. „Es gibt bei uns keine Billigmedizin, keine Wartelisten, keine Leistungseinschränkungen. Das muss auch so bleiben. Man kann nicht Golf bezahlen und Mercedes fahren“, so Düllings.

Zudem kritisierte der VKD-Chef, dass die Politik den zu einer „Finanzkannibalisierung“ führenden Systemfehler im Krankenhausentgeltgesetz weiter ignoriere. Durch die Mehrleistungsabschläge von bis zu 65 Prozent auf über die vereinbarten Fallzahlen hinaus erbrachte Leistungen sänken mittelfristig auch die Preise für sämtliche Krankenhausleistungen im jeweiligen Bundesland. Dieser zweifache Preisabfall bewirke einen Hamsterradeffekt, der vor allem für kleinere Krankenhäuser wirtschaftlich nicht mehr beherrschbar sei. „Bei den niedergelassenen Ärzten hat man diesen Systemfehler schon vor längerer Zeit erkannt und behoben. Das muss nun auch für die Krankenhäuser geregelt werden“, sagte Düllings.

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