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Kliniken in NRW zeigen Berlin rote Karte

In Düsseldorf haben gestern rund 3.500 Vertreter der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen (NRW) der Bundesregierung die symbolische „rote Karte“ gezeigt. Sie forderten einen umfassenden Ausgleich für die jüngsten Tarifsteigerungen und die Umsetzung des Orientierungswertes zur nachhaltigen Finanzierung der Krankenhäuser. Nur so könnten die qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten garantiert und die Arbeitsplätze der Klinikbeschäftigten für die Zukunft gesichert werden, sagte der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Matthias Blum. Er appellierte erneut an die Kandidaten in der anstehenden Landtagswahl in NRW, ihre Stimme und ihren Einfluss in Berlin geltend zu machen. Als Vertreter von 20 Prozent der deutschen Bevölkerung seien sie zugleich auch das Sprachrohr der Kliniken in NRW und ihrer 250.000 Beschäftigten und mehr als vier Millionen Patienten.

Als Signal nach Berlin und Warnschuss wertete der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft Georg Baum die Protestveranstaltung. Dabei ginge es nicht nur um Geld, sondern um „Anerkennung und um Gerechtigkeit für die Krankenhäuser, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren großen Einsatz für die Menschen im Land.“ Der Vorsitzende des Pflegerates in NRW Ludger Risse forderte angesichts 40.000 fehlender Pflegekräfte bis zum Jahr 2025 eine Kehrtwende im Bereich der Pflege, die in den vergangenen 20 Jahren hauptsächlich von einem dramatischen Stellenabbau bei gleichzeitiger Zunahme der Patientenzahlen gezeichnet war. Hinzu komme die enorme Arbeitsverdichtung, in deren Folge 80 Prozent der Pflegenden nach eigenem Empfinden nicht genügend Zeit für ihre Patienten haben.

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