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Leistungserbringer fordern höheres Reha-Budget

Die Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation hat eine sofortige Anhebung des Reha-Deckels der Deutschen Rentenversicherung gefordert. Das seit 1997 gedeckelte Budget werde nur entsprechend der voraussichtlichen Lohnentwicklung angepasst, lasse Faktoren wie den demografischen Wandel, die zunehmende Morbidität und Verlängerung der Lebensarbeitszeit aber unberücksichtigt. So entsprächen die aktuell im Referentenentwurf zum RV-Lebensleistungsanerkennungsgesetz vorgesehene Aufstockung des Reha-Budgets ab 2017 um 100 Millionen Euro keinesfalls dem steigenden Bedarf. „Es ist dringend notwendig, ein Zeichen zuverlässiger Sozialpolitik durch die sofortige Anhebung des Reha-Budgets zu setzen“, hieß es heute in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft, zu deren Gesellschaftern unter anderem der Bundesverband Geriatrie, der Bundesverband Deutscher Privatkliniken und die Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation zählen.

Bis zum Jahr 2030 werde sich der Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland deutlich verändern. Das Statistische Bundesamt gehe davon aus, dass die Zahl der erwerbsfähigen Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren von derzeit 49,8 auf 46,5 Millionen sinken werde. Berechnungen des Beratungsunternehmens Prognos belegten, dass Rehabilitation dem Mangel an Arbeitskräften entgegen wirke, allein 2025 blieben durch mehr Reha rund 200.000 Menschen im Arbeitsmarkt, die sonst ausschieden. Zudem gehe Prognos von weiteren positiven Effekten medizinischer Rehabilitation aus: den entstehenden Ausgaben stünden deutlich höhere Einnahmen der Rentenversicherung gegenüber, weil aktive Beitragszahler erhalten blieben. Bis 2025 könnten so zusätzliche Einnahmen von 2,17 Milliarden Euro fließen. Zudem würden vorzeitige Zahlungen von Erwerbsminderungsraten vermieden, was sich bis 2025 auf 1,5 Milliarden Euro summiere. Schließlich profitiere durch zusätzliche Steuereinnahmen auch der Staat: arbeiteten nur 50 Prozent der Rehabilitanden im Anschluss noch ein Jahr lang, fließe rund eine Milliarde Euro zusätzlich in die Steuerkasse.

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