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Streiks an Uniklinika im Südwesten abgewendet

Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich zwei Tage vor Beginn des unbefristeten Arbeitskampfs doch noch auf eine neue Tarifvereinbarung für die nicht-ärztlichen Beschäftigten der Universitätsklinika in Baden-Württemberg geeinigt. Wie beide Seiten gestern mitteilten, sollen die Arbeitnehmer rückwirkend zum 1. April einen Sockelbetrag von 40 Euro und eine Entgelterhöhung um zwei Prozent sowie eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent ab August 2013 erhalten. Die Laufzeit des neuen Vertrages wurde auf zwei Jahre bis zum 31. März 2014 festgelegt.

„Wir sind erleichtert, dass damit eine Entscheidung im Sinne der Patienten und Mitarbeiter getroffen wurde“, sagte die Verhandlungsführerin der Universitätsklinika, die kaufmännische Geschäftsführerin des Uniklinikums Heidelberg Irmtraut Gürkan. „allerdings stehen die Uniklinika nach diesem Abschluss unter hohem finanziellen Druck, denn die Budgets der Krankenkassen decken die gestiegenen Personalkosten bei weitem nicht ab.“ Verdi-Verhandlungsführer Günter Busch sprach von einem Gesamtpaket mit „viel Licht“ und vor allem auch einer „sozialen Komponente“.

Neben den Entgelterhöhungen verabredeten Arbeitgeber und Gewerkschaft auch eine Verdiensterhöhung für Auszubildende von 40 Euro ab 1. April und weiteren 50 Euro ab 1. August 2013, neue Übernahmeregelungen und den Abschluss eines Zukunftspaktes für den Übergang von Arbeit in Rente und für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis 31. März 2013. Zudem soll die wöchentliche Arbeitszeit von 38,7 auf 38,5 Stunden sinken und der Urlaubsanspruch künftig 29 Tage für alle Beschäftigten bis zum 55. Lebensjahr und 30 Tage für über 55-jährige betragen.

Am Donnerstag will die zuständige Tarifkommission von Verdi über das Verhandlungsergebnis entscheiden, anschließend soll es eine zweite Urabstimmung geben. Eine endgültige Entscheidung werde für den 22. Mai erwartet.

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