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Straub: Prämienzahlung nicht nachhaltig

Deutschlands größte Krankenkasse, die Barmer GEK, wehrt sich weiter gegen Forderungen, einen Teil der im vergangenen Jahr erzielten Überschüsse an die Versicherten zurückzuzahlen. Im Anblick einer schwächer werdenden Konjunktur und wieder steigenden Gesundheitsausgaben sei es höchst zweifelhaft, das gerade erst geschaffene Polster gleich wieder aufzulösen, nur um 2013 oder später wieder Zusatzbeiträge verlangen zu müssen, sagt Kassenchef Christoph Straub im Interview mit der aktuellen Ausgabe des „Focus“. „Das kann man tun, aber nachhaltig ist es nicht, und von den 20 Milliarden liegen ja nur rund zehn bei einigen der 140 Kassen.“ Die übrigen zehn Milliarden Euro hielte das Bundesversicherungsamt als Reserve für den Gesundheitsfonds.

20 Milliarden klängen zudem nach mehr als es im Maßstab der Gesetzlichen Krankenversicherung seien. Alle zwei Tage fielen Ausgaben von rund einer Milliarde Euro an. Zudem sollten die Krankenhäuser in diesem Jahr 300 Millionen Euro zusätzlich erhalten, forderten die Kassenärzte drei Milliarden Euro mehr Honorar für 2013 und die Apotheken einen Aufschlag für die Medikamentenausgabe. „Unsere Beitragseinnahmen werden nach zwei erfreulichen Jahren ab 2013 wieder nur um rund 1,5 Prozent stiegen, unsere Ausgaben aber um circa 3,5 Prozent“, prognostiziert Straub. Die Barmer GEK selbst habe 2011 einen gewinn von 340 Millionen Euro erzielt, nach Abzug der gesetzlichen Mindestrücklage blieben davon 210 Millionen Euro. „Damit könnten wir gerade drei tage lang unsere Leistungsausgaben finanzieren. Was möchten Sie damit denn anfangen?“ Er hüte das Geld lieber als Rücklage und stelle sicher, dass die Barmer GEK auch in den kommenden Jahren keinen Zusatzbeitrag erheben müsse.

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