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bpa kritisiert Schuldzuweisungen

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hat mit Erstaunen auf die gestrigen Äußerungen des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit Raimund Becker reagiert. Dieser hatte den Bundesländern vorgeworfen, nicht genug gegen den Fachkräftemangel in der Pflege zu unternehmen und besonders auf die Finanzierung des dritten Umschulungsjahres verwiesen. „Der Fachkräftemangel in der Pflege ist evident. Mittlerweile sind weit über 30.000 Stellen unbesetzt“, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer. „Jeden Tag wächst der Handlungsdruck: Wir brauchen mehr Altenpflegekräfte. Was wir nicht brauchen, sind Schuldzuweisungen und Kompetenzstreitereien.“

Neben den Ländern sei auch die Bundesagentur selbst in der Verantwortung. Bereits im Herbst letzten Jahres hätten sich vier Bundesministerien unter Federführung des Familienressorts mit allen relevanten Gruppen zusammengesetzt, um eine Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für die Altenpflege mit ganz konkreten Maßnahmen auf den Weg zu bringen. „Mit großer Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass diese Offensive für die Altenpflege immer noch nicht verkündet wurde. Dass es nun eine öffentliche Auseinandersetzung um die jeweiligen Verantwortungsbereiche gibt, irritiert, denn beispielsweise die Finanzierung des dritten Umschuljahres galt dort als essenziell und konsentiert“, so Meurer. Insofern stelle sich die Frage, ob die Agentur jetzt mit dem Finger auf die Länder zeige, weil sie aus der Finanzierungszusage für das dritte Jahr aussteigen wolle. „Der bpa appelliert an die Bundeagentur für Arbeit und die Bundesländer, sich ihrer Verantwortung für die Altenpflegeausbildung zu stellen. Dazu gehört auch die Übernahme der gesamten Kosten für die drei Jahre Umschulung. Wir brauchen schnellstmöglich den Altenpflege-Pakt.“

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