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DIVI sieht Patientensicherheit gefährdet

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sieht die Patientensicherheit und Versorgungsqualität auf deutschen Intensivstationen gefährdet, weil zu wenig und zu schlecht ausgebildetes Personal vorhanden sei. Mehr als zwei Drittel aller deutschen Kliniken erfüllten laut des jüngsten Pflege-Thermometers nicht die von der DIVI empfohlenen Strukturanforderungen, nur jede fünfte die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste. „So fehlt auf vielen Intensivstationen das nötige Fachpersonal“, sagte der Sprecher der Sektion Pflegeforschung und Pflegequalität Tillmann Müller-Wolff heute in Berlin.

Die Ursachen für die schlechte Personalsituation seien seit Jahren bekannt und auch in der Studie ausgeführt: Die Kliniken sparten undifferenziert am Pflegepersonalbudget, Weiterbildungskapazitäten würden abgebaut, woraus eine fehlende Nachhaltigkeit in der strategischen Personalentwicklung resultiere. „Negativ anzumerken sind auch die hohen Fluktuationszahlen und die nicht unerhebliche Zahl sogenannter Berufsaussteiger“, so Müller-Wolff. Diese Entwicklung verschärfe zusätzlich die generelle Verknappung von Pflegenden am deutschen Arbeitsmarkt.

Aus Sicht der DIVI bleibt den Krankenhäusern angesichts der zunehmenden Relevanz und Komplexität der Intensivpflege nichts anderes übrig als umzudenken und nachzusteuern. Nur dann sei die Aufrechterhaltung intensivpflegerischer Versorgungsqualität und Patientensicherheit gewährleistet. „Die pflegefachliche Tätigkeit in der Intensivtherapie erfordert spezifisch qualifiziertes Fachpersonal und dessen kontinuierliche Fort- und Weiterbildung“, sagte Müller-Wolff. In Zeiten des Personalmangels sei es wichtiger denn je für die Kliniken, in die Gesundheitsförderung und Schaffung nachhaltig wertvoller Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter zu investieren.

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