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Experten warnen vor „Hygiene light"

Hygieneexperten bemängeln das aktuelle Chaos in der Ausbildung von Hygienefachkräften und kritisieren den Wildwuchs von Fort- und Weiterbindungsangeboten. Das novellierte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Krankenhäuser ab 400 Betten bis zum Jahr 2016 einen Facharzt für Hygiene beschäftigen müssen. Diese personelle Vorgaben könnten derzeit innerhalb dieser Frist nicht eingehalten werden, mahnen die Vereinigung der Hygienefachkräfte und der Initiative Infektionsschutz in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Mangel an Fachkräften sei in so kurzer Zeit nicht zu beheben, da es in allen Bundesländern unterschiedliche Ausbildungen gebe und es zunächst einer einheitlichen Regelung bedürfe.

Die vom Gesetzgeber ausgelöste Hektik führe zu einer Vielzahl unseriöser Fort- und Weiterbildungen, die „Qualifikationen im Schnelldurchlauf“ versprächen. Doch qualifiziertes Personal werde nicht in Crash-Kursen ausgebildet. „Wir wollen, dass die Hygienefachkräfte und auch die Hygienebeauftragten in der Pflege fundiert und nach definierten Kriterien bundesweit einheitlich ausgebildet werden“, sagt Karl-Heinz Stegemann, Vorsitzender der deutschen Hygienefachkräfte (VHD).

Die VHD engagiere sich für eine qualifizierte Ausbildung zur Hygienefachkraft und für die Etablierung eines Hygienemanagers: In einer akademischen Weiterbildung könnten sich staatlich anerkannte Hygienefachkräfte zum Hygienemanager qualifizieren als Bindeglied zum Krankenhaushygieniker Aufgaben der Infektionsprävention wahrnehmen.

„Es gilt vor allem, staatlich anerkannte Curricula und Bildungsangebote, die nach sorgfältig ausgewählten Standards erstellt wurden, umzusetzen“, betont Sylvia Ryll, Mitglied der Initiative Infektionsschutz, Landesvorsitzende der VHD in Mecklenburg-Vorpommern und Hygienefachkraft der Universitätsmedizin Greifswald.
Nur qualifizierte Fachkräfte seien Garanten für die Qualität der Krankenhaushygiene und damit für die Sicherheit der Patienten.

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