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SPD-Ministerinnen unterstützen Reform der Pflegeausbildung

Die Diskussion um das Vorhaben der Bundesregierung, wonach die Bundesagentur für Arbeit von 2013 an wieder die komplette dreijährige Umschulung von Arbeitslosen zu Alten- und Krankenpflegefachkräften finanzieren soll, hält weiter an. Die Gesundheitsministerinnen aus Rheinland-Pfalz (Malu Dreyer) und Thüringen (Heike Taubert, beide SPD) begrüßen eine entsprechende Ankündigung des Bundesarbeitsministerium von Mitte dieser Woche. Sie erwarte einen kräftigen Impuls für den Arbeitsmarkt und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte in der Pflege, sagte Taubert gestern in Erfurt. Dreyer erwartet, dass im Schuljahr 2013/14 die entsprechenden Umschulungen in der Alten- und Krankenpflege beginnen können.

Taubert forderte die Bundesregierung auf, so schnell wie möglich ein Maßnahmenpaket gegen den Pflegekräftemangel in Deutschland verabschieden. Notwendig seien zudem höhere und tariflich gesicherte Löhne, um einem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. „Dies dient auch der Sicherung der Qualität in der Pflege und ist angesichts der wertvollen und anspruchsvollen Arbeit der Pflegekräfte überfällig“, sagte sie. Gefordert seien hier vor allen Dingen die Pflegekassen und die Träger.

Auch der Bundesagentur für Arbeit gehen die Pläne nicht weit genug. Die Finanzierung des dritten Jahres sei nur ein Teil der Lösung, sagte Vorstandsmitglied Reimund Becker gegenüber der Tageszeitung "Die Welt". Derzeit dauere es in der Tagespflege im Schnit 115 Tage, um eine Stelle zu besetzen. Becker brachte unter anderem eine verkürzte Ausbildung ins Gespräch: So sollten Arbeitslose mit fachlichen Vorkenntnissen ihre Qualifikation schon nach zwei Jahren in der Tasche haben können. 

Auf eine Umsetzung drängt der bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. „Wenn es die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer Zusage ernst meint, die Finanzierung des dritten Umschulungsjahres wieder zu übernehmen, dann besteht kein einziger Grund zur weiteren Verzögerung der Umsetzung. Wenn nicht, sollte Bundeskanzlerin Merkel dem Streit ein Ende bereiten und der löblichen Offensive zum Durchbruch verhelfen“, so Präsident Bernd Meurer.

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