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Rhön wechselt Führungsriege aus

Die Rhön-Klinikum AG stellt ihren Vorstand neu auf: Wie der private Krankenhausbetreiber gestern am späten Nachmittag mitteilte, verlassen Vorstandschef Wolfgang Pföhler und Finanzvorstand Erik Hamann das Unternehmen, „auf eigenen Wunsch und im besten freundschaftlichen Einvernehmen“. Während der bisherige Aufsichtsrat Jens-Peter Neumann bereits in der kommenden Woche als CFO übernimmt, ist die Nachfolge Pföhlers, der sein Amt zum Jahresende aufgibt, noch offen. „Wolfgang Pföhler hat die Fortentwicklung des Rhön-Klinikum-Konzerns zu einem führenden integrierten Gesundheitsversorger maßgeblich vorangetrieben“, sagte Aufsichtsratschef und Rhön-Gründer Eugen Münch. Er dankte ihm für sein verdienstvolles Engagement in den mehr als sieben Jahren an der Spitze des Unternehmens. 

Auch nach der gescheiterten Übernahme durch den Gesundheitskonzern Fresenius und die Fusionierung mit dessen Kliniksparte Helios will Rhön laut der Mitteilung weiter „ein bundesweites Versorgungsangebot“ realisieren. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vorstand und Aufsichtsrat soll den notwendigen Handlungsrahmen erarbeiten und so „das prinzipielle Ziel zu einer beschlussfähigen Konzeption verdichten“. In der Zwischenzeit will der Konzern nicht untätig bleiben: Wie der Vorstand für die Region Süd/West, Großinvestitionen und Prozessmanagement Volker Feldkamp der Nachrichtenagentur dpa-AFX heute sagte, seien Mittel für eigene Zukäufe vorhanden. „Wir befinden uns derzeit mit einer guten Handvoll Krankenhausträgern in Gesprächen“, so Feldkamp.

Unterdessen ist die Konkurrenz ob der unsicheren Zukunft einer der größten Klinikketten verunsichert. „Die Situation, die wir nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Fresenius bei Rhön haben, ist weder für uns noch für unsere Wettbewerber befriedigend“, sagte der Vorstandsvorsitzende der konkurrierenden Sana-Kliniken Michael Philippi dpa-AFX. Eine Kaufofferte durch sein Unternehmen schloss er erneut aus. „Die Gründe, warum die Übernahme gescheitert ist, haben sich in der Zwischenzeit nicht geändert und ich halte eine Übernahme von Rhön durch Sana derzeit für genauso wenig erfolgversprechend wie den Versuch von Fresenius.“ Er hält es für vordringlich, dass der Klinikträger nach der Unruhe der vergangenen Monate wieder in den Alltag zurückfindet.

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