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Schmerzexperten fordern Ausbau der Versorgungsforschung

Die Deutsche Schmerzgesellschaft hat die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland als unzureichend kritisiert und die Politik aufgefordert, dem Thema eine höhere Priorität einzuräumen. „Dringend nötig sind solide Daten als Voraussetzung für eine gute und verbesserte Patientenversorgung“, sagte der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft Wolfgang Koppert heute in Berlin. „Wir appellieren an die Gesundheitspolitik, bessere Rahmenbedingungen für Versorgungsforschung und den Ausbau von Schmerzregistern zu schaffen, und für Patientinen und Patienten insgesamt die Unterversorgung im Bereich Schmerz zu beenden.“

Nach Angaben der mit über 3.300 Mitgliedern europaweit größten Fachgesellschaft zum Thema Schmerz sind in Deutschland aktuell mehr als zehn Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen. Sie müssten oft länger als sechs bis acht Jahre auf die richtige Diagnose warten. Die Behandlungskosten beliefen sich indes auf sechs bis acht Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben, die volkswirtschaftliche Belastung liege bei 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr. Belastbare Daten zur Epidemiologie und Versorgungssituation fehlten aber in zahlreichen Bereichen der Schmerzmedizin. „Gute Medizin braucht gute Daten und Fakten“, erläutert Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft. Mit einer Unterschriftenaktion und einer mehrmonatigen Kampagne, unterstützt von Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Schmerzmedizin, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung soll der Ausbau der Schmerzforschung nun vorangetrieben werden. Im Anschluss an die Bundestagswahlen 2013 soll die neue Bundesregierung mit den gesammelten Unterschriften konfrontiert werden und im selben Jahr mit Fachveranstaltungen platzieren und der gezielten Ansprache von Akteuren des Gesundheitswesens weiterer Druck gemacht werden.

Der Apell der Deutschen Schmerzgesellschaft kann online unterzeichnet werden.

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