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Rundt soll Gesundheitsministerin in Niedersachsen werden

Mit dem Regierungswechsel in Niedersachsen wird auch der Chefposten im Gesundheits- und Sozialministerium neu besetzt werden. Dafür vorgesehen ist die SPD-Sozialexpertin Cornelia Rundt, die zurzeit noch hauptamtlicher Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Land ist. Wahlsieger und voraussichtlich bald Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sie im vergangenen Herbst in sein Schattenkabinett berufen. Wie die 59-Jährige der „Ärzte Zeitung“ sagte, will sie sich unter anderem für bessere Löhne in der Pflege einsetzen und die bessere Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegediensten in der ambulanten Versorgung. Zudem wolle sie sich für eine Anhebung des Landesbasisfallwerts stark machen. „Es wäre ja schön, wenn wir wenigstens auf den Bundesschnitt kommen.“ Die Sorgen der Niedersächsischen Allianz für Krankenhäuser, die erst vor wenigen Tagen mehr Geld und eine grundlegende Reform der Klinikfinanzierung gefordert hatte, teile sie. Vor allem kleinere Häuser bekämen aktuell Schwierigkeiten. „Sie sollten erhalten werden, wenn das vielleicht auch nicht immer in der derzeitigen Konstellation möglich ist“, sagte Rundt der Zeitung. 
 
Rundt ist seit längerem in der Sozialpolitik tätig und war unter anderem auch Vorstandsmitglied der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und Aufsichtsrat des Heidekreis-Klinikums. 

 

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