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IAT sieht Arbeitsbedingungen als Achillesferse

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) sieht die Arbeitsbedingungen als Achillesferse der deutschen Gesundheitswirtschaft. Zu diesem Schluss kommen Experten des IAT nach einer Auswertung des Lohnspiegels der Hans-Böckler-Stiftung, einer fortlaufenden Erhebung freiwilliger, selbstberichteter Einkommens- und Arbeitsbedingungen über alle Branchen und Berufsgruppen hinweg. Nach Analyse der Daten für die Gesundheitsberufe stellen die Wissenschaftler fest: Zwar seien die Verhältnisse im Vergleich mit anderen Berufsgruppen nicht „verheerend schlecht“, in einigen Bereichen aber drohten massive Probleme. Besonders schlecht ergehe es gering Qualifizierten und in der Altenhilfe Beschäftigten. „Bei knapper werdendem Arbeitskräftepotenzial in der Gesamtwirtschaft und stark wachsendem Bedarf gerade in der Altenhilfe stellt dies eine höchst problematische Situation dar“, warnt das IAT.

Als ein großes Problem stellen die Experten die übermäßig hohe Stressanfälligkeit fest, die mit dem Alter noch zunehme. Konzepte einer belastungsreduzierten, qualifikations- und altersgerechten Arbeitsgestaltung seien notwendig, um neben der Einkommensgestaltung die Arbeit in den Gesundheitsberufen attraktiver zu machen. Nur so ließen sich neue Zielgruppen als Arbeitskräfte gewinnen, etwa Berufsrückkehrer oder ausländische Fachkräfte für Medizin und Pflege sowie Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen oder Migrationshintergrund.

Unerlässliche Voraussetzung für die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität ist aus Sicht des IAT, neue Ansätze zur Organisation und technischen Unterstützung der Arbeit zu finden, die sowohl die Arbeitsbedingungen verbessern als auch mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit bringen. Damit dies gelinge, seien Arbeitgeber, Arbeitnehmerorganisationen wie auch die Politik gefordert, ein entsprechendes Arbeitsgestaltungsprogramm auf den Weg zu bringen.

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