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DPO weist Pflegekammer-Kritik des bpa zurück

Der Dachverband der Pflegeorganisationen in Rheinland-Pfalz (DPO) hat auf die Kritik der privaten Pflege-Anbieter an der laufenden Abstimmung im Land zur Einführung einer Pflegekammer reagiert. Die Verkammerung der Pflegeprofession werde den Beruf aufwerten und die Mitsprache der Pflegenden auf allen politischen Ebenen ermöglichen. „Pflege kann für sich selbst sprechen, wir brauchen keinen Arbeitgeberverband der privaten Anbieter, der den Einfluss einer Kammer zu fürchten scheint“, sagte DPO-Chef Helmut Müller heute in Mainz.

Der Bundesverband der privaten Anbieter sozialer Dienste (bpa) hat parallel zur vom Gesundheitsministerium initiierten Befragung der Pflegenden im Land, ob sie die Einführung einer Kammer wünschen, zu einer Unterschriftenaktion gegen eine Kammer aufgerufen. Er kritisiert zum einen das Prozedere der Abstimmung als zu kompliziert, weil vor der eigentlichen Stimmabgabe eine Registrierung notwendig ist, und zum anderen die Einrichtung einer Kammer selbst. Dies werde Pflegende mindestens 120 Euro im Jahr kosten und zusätzliche Bürokratie und Fortbildungen außerhalb der Arbeitszeiten bedeuten.

Der DPO wies die Kritik heute entschieden zurück. So werde ein Beitrag zur Kammer von den Mitgliedern selbst festgelegt. Die vom bpa genannten Zahlen seien reine Spekulation, Verbände und Ministerium hätten sich lediglich für einen Höchstbeitrag von 10 Euro pro Monat ausgesprochen. Die Registrierung vor der eigentlichen Stimmabgabe sei notwendig, um sicherzustellen, dass nur Pflegekräfte an der Abstimmung teilnähmen. Noch gut eine Woche bleibe, um dies zu tun und dann für oder gegen die Einrichtung einer Kammer zu stimmen. „Das ist das erste Mal, dass Pflegeberufe zu diesem wichtigen Anliegen befragt werden. Dieses demokratische Recht sollten alle wahrnehmen“; sagte DPO-Vorstand Markus Mai.

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