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Runder Tisch für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin sind gestern erneut Vertreter von Krankenhäusern, Ärzteschaft, Pflege, medizinischen Fachberufen, Gewerkschaften, Ländern und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen zum Runden Tisch "Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen" zusammengekommen. Die Expertenrunde soll Vorschläge für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen erarbeiten und deren Umsetzung begleiten."Wenn wir dem prognostizierten Ärzte - und Pflegekräftemangel entgegenwirken und eine flächendeckende medizinische Versorgung ermöglichen wollen, müssen alle Verantwortlichen im Gesundheitssystem gemeinsam handeln“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im BMG Annette Widmann-Mauz.

Insbesondere die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten mit Familienaufgaben müssten weiter verbessert werden. Hierzu habe der Runde Tisch bereits viele Ideen und Informationen bereitgestellt und gesetzliche Regelungen angestoßen, damit sich etwa für Ärztinnen Kindererziehung und Beruf besser vereinbaren ließen. Als Beispiel nannte Widmann-Mauz die Änderung der Approbationsordnung, um Ärztinnen im Praktischen Jahr bessere Möglichkeiten zur Vreinbarung von Kindererziehung und Beruf zu geben oder die kurz vor dem Abschluss stehende Regelung der Ausbildung zum Notfallsanitäter, in der ebenfalls Teilzeitregelungen vorgesehen seien. Bereits nach dem zweiten Runden Tisch im Dezember 2010 seien zudem Hemmnisse in der Aus- und Weiterbildung beseitigt, gezielt Informationen über gute Modelle im Krankenhaus und in der Arztpraxis bereitgestellt und erste Maßnahmen zur Personalgewinnung in Alten- und Pflegeeinrichtungen verabschiedet worden. In der vierten Sitzung am Mittwoch dieser Woche sei der aktuelle Stand der Umsetzung dieser Empfehlungen und ihre Wirkungen in der Praxis vorgestellt worden.

"Die Bilanz unserer gemeinsamen Arbeit kann sich sehen lassen. Die von uns erarbeiteten Empfehlungen haben viel angestoßen und in einigen Bereichen des Gesundheitswesens zu wichtigen Verbesserungen für die berufstätigen Ärztinnen und Ärzte mit Familienaufgaben geführt“, so Widmann-Mauz. Mittwoch sei nun vereinbart worden, dass sich alle Beteiligten in ihren Verantwortungsbereichen weiter für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen und notwendige Verbesserungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Der Runde Tisch soll hierfür auch zukünftig als Plattform dienen und fortgesetzt werden.

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