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Schwerstkranke und Sterbende sollen in Berlin besser versorgt werden

In Berlin haben Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU), Diakonievorstand Martin Matz und der Präsident der Landesärztekammer Günther Jonitz gestern die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ unterzeichnet. Die Absichtserklärung geht auf eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes und der Bundesärztekammer zurück und zielt auf die Verbesserung der Versorgungsstrukturen, der Aus- und Weiterbildung und der Forschung in der Hospiz- und Palliativversorgung. Seit ihrer Verabschiedung im Herbst 2010 haben mehr als 600 Institutionen und rund 2.600 Personen die Charta unterschrieben, die neben einer Beschreibung des Status-quo Handlungsoptionen und eine Selbstverpflichtung für die Zukunft umfasst.

„Das Maß der Humanität einer Gesellschaft bemisst sich auch daran, wie sie mit ihren Mitgliedern an deren Lebensende umgeht“, sagte Landesärztepräsident Günther Jonitz anlässlich der Unterzeichnung. Damit die Begleitung am Lebensende eines Menschen den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht werden könne, setze die Berliner Ärztekammer sich für den Ausbau flächendeckender palliativmedizinischer Strukturen und größtmögliche Patientensouveränität ein.

Diakonievorstand Martin Matz sieht in der Unterzeichnung der Charta auch einen Beitrag, die Erkenntnis in die breite Gesellschaft zu tragen, dass das Sterben zum Leben gehört. Daneben wünschte er sich vor allem von Ärzteschaft und Politik mehr Anerkennung für den Pflegeberuf. „Pflegen heißt würdevolles Leben zu ermöglichen, bis das Leben endet. Und dafür braucht es qualifizierte engagierte Pflegerinnen und Pfleger“, so Matz.

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