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Sorglosigkeit bei Pflegevorsorge

„Ich lebe lieber im ‚Hier und Jetzt‘“, sagt fast jeder dritte Deutsche zum Thema Pflegevorsorge. Das ergab eine aktuelle Studie des Versicherungsunternehmens Allianz. Obwohl lediglich 2 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung alle künftigen Kosten auffangen kann, gab nur einer von zehn Befragten an, eine private Zusatzversicherung zu besitzen. Drei Viertel hatten zudem noch nie etwas vom sogenannten „Pflege-Bahr“ gehört. Die im Januar diesen Jahres eingeführte staatlich geförderte Versicherung zahlt entsprechend der Pflegestufe einen festgelegten Tagessatz in Ergänzung zur Pflichtversicherung.

Gefragt, wie sie sich eine mögliche Pflege in Zukunft vorstellen, favorisierten über 30 Prozent der Befragten alternative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser und Senioren-WGs. Jeder vierte Mann rechnet damit, dass Roboter in naher Zukunft zum Pflegealltag gehören. Nur 15 Prozent der Frauen sehen das ebenso. „Diese Wünsche spiegeln die Entwicklung unserer Gesellschaft wider“, sagte Birgit König, Vorstandsvorsitzende der Allianz Privaten Krankenversicherung. „Pflegedienste und andere Betreuungsformen springen also ein. Aber sie kosten Geld.“ Deshalb sei frühe Vorsorge so wichtig.

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