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Bundesweiter „Flashmob Pflege" am Samstagvormittag

Am kommenden Samstag sind Pflegende in ganz Deutschland aufgerufen, sich an einem sogenannten „Flashmob“ zu beteiligen. Um 11 Uhr soll in Innenstädten und Fußgängerzonen unter dem Motto „Pflege am Boden – Pflege braucht Beachtung“ auf den Pflegenotstand und die schlechten Rahmenbedingungen aufmerksam gemacht werden – im Liegen. „Decke oder Kissen mitbringen, warm anziehen“, empfiehlt Initiator Michael Thomsen auf der Facebook-Eventseite.

Er erhofft sich von der Aktion, dass „endlich etwas Spürbares geschieht“. Den Pflegenotstand gebe es seit über zwanzig Jahren, und weil Politik und Selbstverwaltung untätig blieben, drohe jetzt auch angesichts des demografischen Wandels der Kollaps, sagte er bibliomed.de. Immer mehr Pflegende verließen den Beruf. Trotzdem spiele das Thema Pflege insgesamt scheinbar keine Rolle. Auch deshalb wollen er und der Runde Tisch Pflege Osnabrück, der die Aktion unterstützt, jetzt mit der Aktion „einen kreativen Weg beschreiten“. Anders als Ärzteschaft, Pharma- oder Automobilindustrie habe die Pflege keine starke Lobby und auch keine wirksame Organisation etwa seitens der Gewerkschaft. „Wir brauchen mehr Beachtung“, sagt Thomsen und hofft dabei vor allem auf die Presse, damit deutlich werde, was für ein „interessanter, vielseitiger, verantwortungsvoller und eigentlich toller Job der Pflegeberuf ist“.

Was die Reaktionen auf seinen Aufruf angeht, ist Thomsen nach eigenen Angaben „schier überwältigt“. „Ein Flashmob ist ja keine Demonstration, wo lange organisiert wird und irgendwelche Selbstdarsteller ihre Reden schwingen und nerven.“ 220 Zusagen verzeichnete die Facebook-Eventseite bis Donnerstagvormittag, aber von diesen Rückmeldungen dürfe man sich nicht täuschen lassen, so Thomsen. ER geht davon aus, dass am Ende vermutlich mehr Menschen kommen als über das soziale Netzwerk zuvor fest zugesagt haben. Er selbst erfahre eine extrem hohe Befürwortung und Unterstützung für die Aktion, auch bei Leuten, mit denen er außerhalb von Facebook gesprochen habe. „Ich denke, wenn in mindestens 40 Städten in Deutschland je mehr als 50 Leute zeitgleich am Boden liegen, dann darf man das als Erfolg werten.“

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