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Jordanien sieht Gesundheitssystem überlastet

Hilferuf aus Jordanien: Der Gesundheitsminister des Landes, Ali Hyasat, bittet um internationale Hilfe für sein Land, um den Zustrom von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien, dem Irak und Palästina bewältigen und die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten zu können. Sein Land habe mittlerweile 1,5 Millionen Flüchtlinge vor allem aus Syrien aufgenommen, das entspreche 20 Prozent der Bevölkerung, sagte Hyasat am Sonntag auf dem World Health Summit im Auswärtigen Amt in Berlin. Das überstrapaziere die „begrenzten Ressourcen“ des Königreichs: „Es gibt einen gewaltigen Druck auf Jordaniens Gesundheitssystem.“

Nötig seien vor allem finanzielle Hilfen sowie Medikamente. Engpässe gebe es zum Beispiel bei Impfstoffen für Kinder. Um Epidemien zu verhindern, müssten nicht nur jordanische Kinder sondern auch Flüchtlingskinder geimpft werden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte am Abend, dass die Zustände in Jordanien in der Tat verheerend seien.
 

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