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PKV gegen „Pflege-Bürgerversicherung"

 Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat sich klar gegen eine Abschaffung des dualen Systems in der Pflegeversicherung ausgesprochen. Die Pflege in Deutschland habe bislang vom Wettbewerb gesetzlicher und privater Kassen profitiert. Ein „Radikalumbau zum Einheitssystem à la ‘Pflege-Bürgerversicherung‘“ sei deshalb ein „irreparabler Fehler“, sagte PKV-Chef Uwe Laue.

 Der demografische Wandel mache die „kapitalgedeckte Sicherungssäule“ der privaten Pflegeversicherung unverzichtbar, denn das gesetzliche Umlageverfahren werde künftig schwer belastet: Während die Zahl der Pflegebedürftigen in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2050 auf mehr als 4 Millionen wachse, schrumpfe die Erwerbsfähigen-Generation gleichzeitig um etwa 30 Prozent. Die Folge sei eine Überbelastung der jüngeren Beitragszahler.

 

 

 

Vor diesem Hintergrund nun alle Bürger in das Umlageverfahren zu zwingen, sei „der halsbrecherische Versuch, ein Problem dadurch zu ‘lösen‘, dass man die Quelle des Problems vergrößert.“ Gerade weil ein Pflegebedarf meist erst im hohen Alter eintrete, sei die kapitalgedeckte private Vorsorge das bessere Modell, um künftig ein finanzielles Generationen-Ungleichgewicht einzudämmen.

 

 

 

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