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Neue Vorstände für Medizin und Pflege in Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz hat die bisherige Präsidentin der Universität Oldenburg, die Medizinerin Babette Simon, zum neuen Medizinischen Vorstand und zur hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Simon löst zum 1. April den Leiter der Augen- und Poliklinik Norbert Pfeiffer ab, der das Amt im Juni 2012 vorübergehend übernommen hatte. Bereits zum 1. Februar übernimmt die bisherige Pflegedienstleiterin Marion Hahn die Position als Pflegevorstand. Sie folgt auf Evelyn Möhlenkamp, die zur Berliner Charité wechselt. Vorzeitig verlängert hat der Aufsichtsrat zudem den Vertrag des Kaufmännischen Vorstands Götz Scholz, bis Ende 2016. Simon und Hahn sind für jeweils 5 Jahre bestellt.

„Mit Prof. Dr. Babette Simon konnten wir eine anerkannte und leidenschaftliche Mediziner, Wissenschaftlerin und Wissenschaftsmanagerin für die hauptamtliche Leitung der Mainzer Universitätsmedizin gewinnen“, sagte Wissenschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende Doris Ahnen. Vor ihrer Zeit in Oldenburg war Simon zunächst als Internistin und Gastroenterologin in verschiedenen Funktionen an der Universitätsklinik Marburg tätig. 2005 schloss sie zudem ein Studium zum Master of Science in Health Care Management ab, 2006 wurde sie Vizepräsidentin der Marburger Universität. Von 2009 bis 2012 war sie Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wirtschaftsrates, dessen Medizinausschuss sie nun angehört. Darüber hinaus ist Simon etwa im Gesundheitsforschungsrat des Bundesforschungsministeriums aktiv und als Senatorin der Helmholtz-Gesellschaft für den Forschungsbereich Gesundheit.

Marion Hahn ist seit 2004 eine von vier Pflegedienstleiterinnen an der Mainzer Universitätsmedizin und für rund 400 Mitarbeiter zuständig. Sie war an einer Reihe von Aufbau- und Umstrukturierungsprozessen verantwortlich beteiligt und genießt „mit ihrer langjährigen Expertise und Erfahrung als Pflegedienstleitung ein ausgezeichnetes Renommee“, sagte Ahnen. Mit den Anforderungen und Gegebenheiten der Universitätsmedizin sei sie bestens vertraut.

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