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DBfK fordert zum Weltfrauentag bessere Arbeitsbedingungen

Zum morgigen Weltfrauentag hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bessere Arbeitsbedingungen im „Frauenberuf Pflege“ gefordert. Für die pflegerische Versorgung in Deutschland trügen vor allem Frauen die Verantwortung, heißt es in einer Pressemitteilung. Das betreffe einerseits Ehefrauen, Töchter und Schwiegertöchter, die die Pflege von Angehörigen bis zur psychischen und physischen Belastungsgrenze schulterten, andererseits die etwa 1,2 Millionen beruflich Pflegenden. In Krankenhäusern, Heimen oder ambulanten Pflegediensten seien 85 Prozent der Beschäftigten Frauen.

Beide Gruppen, beruflich Pflegende und pflegende Angehörige, erhielten zu wenig Anerkennung, sagte DBfK-Referentin Johanna Knüppel. „Die Gesellschaft nimmt diesen unverzichtbaren Dienst in Anspruch, ohne ihn angemessen zu honorieren. Pflege ist zum Niedriglohnsektor geworden, gekennzeichnet durch Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung sowie schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so Knüppel. Am Ende des Berufslebens drohe dann die Altersarmut.

Der DBfK fordert deshalb von den Verantwortlichen in Politik und Unternehmen, dafür zu sorgen, dass die Arbeitsbedingungen in der Pflege zügig und nachhaltig verbessert werden. Das beinhalte deutlich mehr Fachpersonal, Dienstplansicherheit, angemessene Work-Life-Balance, leistungsgerechten Lohn, Sicherstellung guter Aus- und Fortbildung, respektvolle Unternehmenskultur, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz und eine alternsgerechte Personalentwicklung.

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