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Bund und Länder einig über Reform der Pflegeausbildung

Zwischen dem Bund und den Ländern zeichnet sich eine große Übereinstimmung ab, die Ausbildung in der Pflege hin zu einer generalistischen Ausbildung zu reformieren, also die drei bisherigen Berufe der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zu einem gemeinsamen Berufsbild zusammenzulegen und lediglich am Ende der Ausbildung eine Spezialisierung zu ermöglichen. Dies machten die Vertreter der der Bundesländer, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin am Mittwochnachmittag deutlich.

„Wir wollen eine gemeinsame Pflegeausbildung“, sagte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer. Bundesfamilienministerin Schwesig, in deren Zuständigkeit der Bereich Altenpflege fällt, forderte ein Ende des Schulgelds in ganz Deutschland. Sie wies auf ein Finanzierungsgutachten des Bundesgesundheitsministeriums hin, dass am 21. Mai von Bund und Ländern gemeinsam diskutiert werden solle. Schwesig sagte darüber hinaus, sie wolle die akademische Ausbildung in der Pflege „forcieren“, sprach sich allerdings nicht für eine generelle Akademisierung der Pflege aus. „Knackpunkt“ der geplanten Reform sei die Finanzierung. Hier zeichnet sich ein mögliches Konfliktpotenzial zwischen Bund und Ländern ab.

Die pflegepolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Elisabeth Scharfenberg, erklärte zu den Plänen der Regierungsparteien: „Die Kostenfreiheit für alle Pflegeausbildungen ist überfällig. Damit sollte aber keine komplette Vereinheitlichung der Ausbildungen zur Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege einhergehen. Die Spezialisierung muss erhalten bleiben. Sie kann sich an eine eineinhalb- bis zweijährige gemeinsame Ausbildungsphase anschließen.”

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