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Alzheimer-Entdecker wäre morgen 150 Jahre alt geworden

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat an den Geburtstag von Alois Alzheimer erinnert. Der Nervenarzt und Neuropathologe wäre morgen 150 Jahre alt geworden. Er hatte als erster die  später nach ihm benannte Form der Demenz beschrieben. „Nach mehr als 100 Jahren nach Alois Alzheimers Entdeckung ist die Alzheimer-Krankheit immer noch eine riesige Herausforderung. Nicht nur was die Forschung betrifft, sondern auch hinsichtlich der Pflegerischen und sozialen Betreuung und der Unterstützung der Familien sind verstärkte Anstrengungen notwendig", sagte Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Laut der Gesellschaft sind heute etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland von einer Form der Demenz betroffen, rund zwei Drittel von ihnen leider an Alzheimer. Weltweit seien 44 Millionen Menschen betroffen. Während die Zahl der Erkrankten aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung enorm zugenommen habe, hinkten die Behandlungsmöglichkeiten der Entwicklung der diagnostischer Verfahren hinterher. Medikamente würden zwar helfen, könnten die Krankheit aber nicht stoppen. Jedoch sprächen erste Hinweise für einen Erfolg der sich noch in der Erprobung befindenden neuen Behandlungsmethoden.

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