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Rote-Hand-Brief zu Fentanyl-haltigen transdermalen Pflastern

Mehrere Hersteller haben in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Mitte Juni einen sogenannten Rote-Hand-Brief zu Fentanyl-haltigen transdermalen Pflastern versandt. Darin wird vor möglichen lebensbedrohlichen Folgen bei unbeabsichtigter Exposition mit den Pflastern gewarnt. Initiator war die Firma Janssen GmbH.

Fentanyl ist ein Opioidanalgetikum und kann unter anderem als transdermales Pflaster angewandt werden. Die unbeabsichtigte Exposition mit einem transdermalen Fentanylpflaster ist ein bereits bekanntes Sicherheitsproblem. Die Hersteller weisen nun in dem Rote-Hand-Brief darauf hin, dass weiterhin Fälle berichtet werden, in denen insbesondere Kindermit Fentanylpflastern in Kontakt kommen, obwohl sie nicht mit diesen behandelt werden. Da die unbeabsichtigte Applikation von Fentanylpflastern zu potenziell lebensbedrohlichen Situationen führen kann, sollten Patienten und Pflegepersonal über die Risiken einer unbeabsichtigten Übertragung eines Pflasters auf eine andere Person, eines versehentlichen Verschluckens von Pflastern sowie über die Notwendigkeit einer angemessen Entsorgung aufgeklärt werden. Wichtig sei eine versehendliche Übertragung des Fentanylpflasters auf eine andere Person zu vermeiden oder im Falle einer Übertragung das Pflaster umgehend zu entfernen, die Applikationsstelle sorgfältig auszuwählen und regelmäßig das Haften des Pflasters zu kontrollieren sowie gebrauchte Pflaster so zusammenzufalten, dass die Klebeflächen aufeinander haften und diese danach sicher zu entsorgen.

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