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Laumann will „Zeiträuber Pflegedokumentation" bändigen

Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, begrüßt den Beschluss der Vertragsparteien in der Pflege, die Pflegedokumentation zu reduzieren. Anlässlich der fünften Sitzung Sitzung des Lenkungsgremiums des Projektes „Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" am 9. Juni teilte Laumann mit: „Falsch ist, wenn Pflegekräfte wie in vielen Einrichtungen bisher fast jede Tätigkeit dokumentieren, zumal wenn sie Routine ist. Dann wird Dokumentation überflüssig, als Zeiträuber empfunden."

Richtig sei dagegen, wenn beispielsweise in der Grundpflege nur noch Ereignisse oder Leistungen dokumentiert würden, die von der Pflegeplanung abwichen. „Also nicht aufschreiben, dass z.B. genügend zu Trinken gereicht wurde, sondern eintragen, wenn jemand nicht getrunken hat." Dann ergebe die Dokumentation wieder einen Sinn und werde von den Pflegekräften auch so empfunden. „Dem Ziel, dies flächendeckend zu erreichen, sind wir ein großes Stück näher gekommen", sagte Laumann unter Verweis auf den jügnsten gemeinsamen Beschluss der Vertragsparteien in der Pflege.

Laumann weiter: „Ich werde zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium der Implementierung der reduzierten Dokumentation den politischen Rückhalt geben, die Projektsteuerung für den weiteren Umsetzungsprozess finanzieren und bei allen wesentlichen Beteiligten für die Einführung werben." Die Verbände der Leistungserbringer hätten sich bereit erklärt, die für die Einführung notwendig werdenden Schulungen in ihren jeweiligen Einrichtungen zu organisieren. „Ich werbe auch bei den Ländern und zähle auf sie, der Empfehlung des Lenkungsgremiums nachzukommen und in jedem Land ein Gremium
einrichten, das in enger Abstimmung mit der Bundesebene die Umsetzung begleitet, um eine möglichst einheitliche Vorgehensweise zu erreichen. Denn nur wenn alle Akteure den Worten Taten folgen lassen, wird es ein Erfolgsprojekt. Dafür werde ich ab heute in den Regionen werben."

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