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Bayern fördert Kinderpalliativzentrum mit 100.000 Euro

Für den Bau eines Kinderpalliativzentrums am Klinikum Großhadern in München stellt das Bayerische Gesundheitsministerium 100.000 Euro bereit. Anlässlich des gestrigen Spatenstichs für den Neubau kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml an, die Versorgung unheilbar kranker Kinder im Freistaat weiter ausbauen zu wollen: „Wenn ein Kind unheilbar erkrankt, benötigen dieses Kind und seine Familie eine besonders fachkundige und einfühlsame Betreuung."

Bereits im Herbst 2009 hatte das Gesundheitsministerium nach eigenen Angaben das bundesweit erste Kinderpalliativkonzept veröffentlicht. Dieses bestehe im Wesentlichen aus dem Aufbau von Kinderpalliativteams, die sich insbesondere um die Betreuung zuhause kümmerten, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. So könne untere anderem dem Wunsch vieler Betroffener nachgekommen werden, möglichst viel Zeit in vertrauter Umgebung verbringen zu können, so Huml.

In Bayern gibt es derzeit vier Kinderpalliativteams. Mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 15.000 Euro unterstützt das Land den Aufbau eines solchen Spezialteams. 

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