• News

SPD gegen Verbot der Sterbehilfe

Führende SPD-Politiker wollen den Vorstoß von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach einem gesetzlichen Verbot jeglicher Art von Sterbehilfe nicht mittragen. „Ein strafrechtliches Verbot der organisierten Sterbehilfe wäre falsch", sagte SPD-Fraktionsvize Carola Reimann der Zeitung „Die Welt". Man müsse „nach anderen Wegen der Regulierung suchen". Auch Kerstin Griese, kirchenpolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, nannte ein strafrechtliches Verbot gegenüber der Zeitung „unangemessen". Christine Lambrecht, SPD-Fraktionsgeschäftsführerin, beklagte die Entschiedenheit, mit der Gröhe auf diesem Gebiet so gut wie alle Möglichkeiten versperren wolle. Burkhard Lischka, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sprach sich sogar für die Zulassung ärztlicher Sterbehilfe aus.

Im Bundestag zeichnen sich derzeit drei Lager ab: Ein Gruppe vor allem christdemokratischer Abgeordneter ist für ein Verbot der gewerbsmäßigen oder organisierten Sterbehilfe ohne Ausnahmen, eine Gruppe – vor allem grüne Abgeordnete – will gemeinnützige Sterbehilfegruppe weiter erlauben, und eine Gruppe will gewerbsmäßige Sterbehilfe, aber ärztliche Sterbehilfe nicht generell verbieten. Im Herbst 2015 soll der Bundestag über die künftige Regelungen entscheiden, voraussichtlich ohne Fraktionszwang.

Die Bundesärztekammer zeigt sich Medienberichten zufolge derzeit nicht offen für ein Gespräch. Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hatte bereits vor einem Jahr im Interview des Fachmagazins „Gesundheitswirtschaft" darauf hingewiesen, dass „eine klare Regeln im Berufsrecht verankert" sei und in den meisten Landesärztekammern entsprechende Regeln gälten. „Demnach dürfen Ärzte schlicht keine Hilfe zur Selbsttötung leisten."

DIE SCHWESTER | DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester | Der Pfleger 
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Zeitschriftencover

PflegenIntensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Zeitschriftencover

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten

Deutsches Pflegeblatt

halbjährlich

Hautnah dabei - das Magazin für alle Akteure in der Pflege an der Seite der Kammern, Berufsverbände und Politik 

DPB_01-2019-Titel.jpg

PKR Pflege- & Krankenhausrecht

6x jährlich

Einschlägige Gerichtsurteile, wichtige Entscheidungsgründe und Kommentierungen prägen die Inhalte dieser anerkannten Fachzeitschrift

Zeitschriftencover

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus

12x jährlich

Deutschlands meistgelesene Fachzeitschrift für das Management im Krankenhaus 

Zeitschriftencover