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Mattheis fordert tarifliche Bezahlung von Pflegefachkräften

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, hat sich erneut für eine Aufwertung des Pflegeberufs stark gemacht und eine leistungsgerechte Bezahlung gefordert. „Eine tarifliche Bezahlung der Fachkräfte ist ein äußerst dringliches Anliegen. Wenn es nicht gelingt, diese einzuführen, ist in Zukunft mit einem dramatischen Mangel an Fachkräften zu rechnen", teilte sie am Mittwoch auf der Website ihrer Fraktion mit.

Zudem plädierte Mattheis dafür, das Schulgeld, das es in vielen Bundesländern noch gebe, abzuschaffen und die Pflegeausbildung zu vereinheitlichen. „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass", wird laut der SPD-Politikerin in der Pflege nicht funktionieren. Auch die Lücke von mehreren Tausend Pflegefachkräften lasse sich mit „Dumpinglöhnen" nicht schließen. Hier hülfen lediglich gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und eine leistungsgerechte tarifliche Bezahlung.

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