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DBfK warnt vor Burnouts in der Pflegeausbildung

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat vor einer Überforderung von Auszubildenden in der Pflege gewarnt. Anlass ist der jüngst veröffentlichte Arbeitsreport Krankenhaus, der aus Sicht des DBfK erneut die stark gestiegene Arbeitsverdichtung in der stationären Pflege aufzeigt. Es müsse trotzdem gewährleistet werden, dass Pflegeschüler in ihren Einrichtungen eine geregelte und geplante Praxisanleitung erhalten, forderte DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner am Freitag in Berlin. „Wenn uns das nicht gelingt, überfordern wir die zukünftigen Berufsanfänger innerhalb kürzester Zeit", sagte er und warnte davor, dass die Schüler ausbrennen und der Pflege den Rücken zukehren könnten.

Wagner kritisierte, dass die Praxisanleiter im Ausbildungsalltag nur selten für ihre Aufgabe freigestellt würden. Zudem fehle aufgrund von Personalmangel oder Ausfällen oftmals die nötige Zeit für die Schüler. „Praxisanleitung ist dann das erste, was unter den Tisch fällt", sagte Anja Kistler, Geschäftsführerin des DBfK Nordost. Der Verband fordert deshalb, die praktischen Anleitungen sowie strukturierte Vor- und Nachbesprechungen regelhaft im Dienstplan zu verankern.

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