• News

Versorgungsgesetz sieht auch Verbesserungen in der Pflege vor

Die Bundesregierung will das Problem der mangelhaften ambulanten Versorgung in strukturschwachen Regionen mit einer Reihe von Maßnahmen anpacken, etwa indem Kliniken stärker ambulant tätig werden können. Aber auch der Pflege soll eine stärkere Rolle zukommen. „Das bestehende Potenzial für eine Delegation ärztlicher Leistungen soll dabei möglichst ausgeschöpft werden, indem die bisherigen beschränkenden Voraussetzungen zur Leistungserbringung (z.B. vorheriger persönlicher Arzt-Patientenkontakt) beseitigt werden", heißt es im Arbeitsentwurf des Versorgungsstärkungsgesetzes, das demnächst im Bundeskabinett verabschiedet werden soll.

Die Bundesregierung plant offenbar, stärker „besonders qualifizierte Praxisassistentinnen und Praxisassistenten im Wege der Delegation" in die Behandlung einzubeziehen. Dazu sollen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Rahmen des Bewertungsausschusses beauftragt werden, „flächendeckend eine versorgungsgerechte Vergütung von delegationsfähigen Leistungen" zu erarbeiten. Die Möglichkeit der Delegation soll künftig nicht mehr auf den hausärztlichen Bereich begrenzt sein. Um die Substitution bisher ärztlicher Leistungen durch Pflegefachpersonen zu erproben, sollen die berufsrechtlichen Regelungen zur Durchführung von Modellverfahren vereinfacht werden.

Ferner will die Bundesregierung die Bedingungen für Hebammen verbessern. „Um die Versorgung mit Hebammenleistungen sicherzustellen, wird gesetzlich ausgeschlossen, dass Kranken- und Pflegekassen Regressforderungen gegenüber freiberuflich tätigen Hebammen geltend machen", heißt es in dem Arbeitsentwurf. Gegenüber Ärzten soll der Regressanspruch erhalten bleiben. Für die Verhütung von Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz soll die Gesetzliche Krankenversicherung zusätzlich 50 Millionen Euro bereitstellen.

DIE SCHWESTER | DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester | Der Pfleger 
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Zeitschriftencover

PflegenIntensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Zeitschriftencover

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten

Deutsches Pflegeblatt

halbjährlich

Hautnah dabei - das Magazin für alle Akteure in der Pflege an der Seite der Kammern, Berufsverbände und Politik 

DPB_01-2019-Titel.jpg

PKR Pflege- & Krankenhausrecht

6x jährlich

Einschlägige Gerichtsurteile, wichtige Entscheidungsgründe und Kommentierungen prägen die Inhalte dieser anerkannten Fachzeitschrift

Zeitschriftencover

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus

12x jährlich

Deutschlands meistgelesene Fachzeitschrift für das Management im Krankenhaus 

Zeitschriftencover