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Verdi: CDU soll Widerstand gegen gesetzlichen Personalschlüssel aufgeben

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat der CDU Untätigkeit bei der Bekämpfung des Personalmangels an deutschen Kliniken vorgeworfen. Sie fordert die Christdemokraten dazu auf, „eine gesetzliche Regelung für ausreichend Personal nicht länger zu blockieren", heißt es in einem Brief des Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske an den gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn. Die CDU habe in der Debatte zur Krankenhausreform bisher keinen konkreten Vorschlag vorgelegt, wie die Personalnot in den Krankenhäusern wirksam und nachhaltig beseitigt werden könne.

Verdi verlangt von der CDU, „ihren Widerstand gegen eine gesetzliche Regelung zur Personalbemessung in Krankenhäusern aufzugeben", heißt es in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Laut der Gewerkschaft klafft in den Kliniken eine Personallücke von bundesweit 162.000 Stellen, davon 70.000 in der Pflege. Die Entwicklung der vergangenen 10 Jahre beweise, dass der Markt allein dies nicht richten werde. "Das geht nur mit dem dafür notwendigen Personal", schreibt Verdi.

Auch der Vorsitzende des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, hat jüngst seine Forderung nach verbindlichen Personalstandards wiederholt. Die Forderung finden Sie im Interview des Fachportals Station24 sowie auf BibliomedManager.

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