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Frankfurt Höchst widerspricht Kritikern

Die von der konkreter werdenden Fusion betroffenen Mitarbeiter der Kliniken des Main-Taunus-Kreises mit dem Frankfurter Klinikum Höchst lehnen den Zusammenschluss ab. „Betriebs- und Personalrat sind empört", heißt es auf einem Aushang am Klinikum Höchst, wie das „Höchster Kreisblatt" am Sonnabend berichtete. Danach hätten die Arbeitnehmervertreter erst durch die Presse erfahren, die Klinikleitung wolle 110 Vollzeitstellen abbauen. „Für uns war das ein Schock, auch, weil nur in Höchst Mitarbeiter eingespart werden sollen", wird Personalratschef Stephan Morche zitiert. Er rechnet vor, durch 110 volle Stellen könnten 200 bis 250 Mitarbeiter betroffen sein. Klinik-Geschäftsführer Thomas Steinmüller widersprach dieser Darstellung. Der Stellenabbau sei die Addition bereits bekannter Sanierungspläne und habe mit der Fusion nichts zu tun. So seien etwa im geplanten Neubau nur noch 660 statt 1.000 Betten vorgesehen, was das Bedarf an Pflegekräften um 30 Stellen verringere, wird Steinmüller weiter zitiert.

 

 

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