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Gesundheits-Apps oft noch mit Mängeln

Apps bahnen sich den Weg in die Gesundheitsversorgung. Der Trend zu „Wearables" und „Selftracking" sei keine bloße Spielerei, sondern stärke den selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit der Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Universitätsklinikums Freiburg im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Die Wissenschaftler untersuchten, welche Angebote es bereits auf dem Markt der rund 400.000 Medizin-, Gesundheits- und Lifestyle-Apps gibt und was die Nutzer davon haben. Ihr Fazit: Gesundheitsbezogene Apps werden künftig in der Prävention und der Versorgung chronisch Kranker ihren festen Platz haben. Es hapere jedoch bei den meisten Angeboten noch an der Qualität und an der Nachhaltigkeit.

Die TK forderte deshalb zu einem kritischen Dialog zu den Chancen und Risiken eines digitalisierten Gesundheitswesens und der Frage auf, wie Patienten den Komfort neuer Funktionen nutzen können, sie aber gleichzeitig vor Datenmissbrauch geschützt sind.

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