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Streik an Charité droht zu eskalieren

Die Leitung der Berliner Charité hat beim Arbeitsgericht eine einstweilige Verfügung gegen den von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigten unbefristeten Streik eingereicht. Das Ausmaß des angekündigten Streiks gefährde die Versorgungssicherheit der Patienten, sagte Charité-Chef Karl Max Einhäupl gestern in einer entsprechenden Mitteilung der Klinik. Zudem greife der Streik, der am Montag beginnen soll, in die Friedenspflicht des bestehenden Tarifvertrags ein.

„Wir bedauern diese Eskalation und gehen davon aus, dass die Streikenden gemeinsam mit uns alles vermeiden werden, was den Patienten schaden könnte", betonte Judith Heepe, kommissarische Pflegedirektorin der Charité.

Nach Gewerkschaftsangaben stoße der Streikaufruf an der Charité bei den Angestellten auf große Zustimmung. Die Resonanz sei enorm, teilte Verdi am Mittwoch mit. „Von mehr als 20 Stationen haben die Beschäftigten eine Streikbereitschaft angezeigt, die eine Schließung der Stationen erforderlich macht." Für Intensivstationen und Spezialstationen für Schlaganfallpatienten kündigte Verdi an, Kapazitäten aufrechtzuerhalten.

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