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Landtagsenquete setzt auf Flüchtlinge für die Pflege

Der Vorsitzende der Enquetekommission Pflege in Baden-Württemberg, Helmut Walter Rüeck (CDU), hofft, den Personalmangel in der Pflege mithilfe von Flüchtlingen bekämpfen zu können.

„Da gibt es sicher ein Potenzial zu heben, denn in den Herkunftsländern der Flüchtlinge findet auch Pflege statt - professionell oder in der Familie", sagte der Chef des Landtagsgremiums am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Pflegeeinrichtungen riet er, für den Beruf direkt bei Menschen in Asylunterkünften zu werben. Hintergrund sind Prognosen, nach denen sich die Zahl der Pflegebedürftigen im Südwesten von derzeit 250.000 auf 370.000 erhöhen wird. „Da tut sich ein Riesendelta auf." Auf 100 freie Plätze in der Pflege kommen laut Rüeck derzeit nur 28 Bewerber. Die Zahl der Pflegekräfte im Land beziffert er grob auf 110.000.

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