• News

Krebshilfe will Palliativmedizin statt Sterbehilfe

Der Stiftung Deutsche Krebshilfe lobt das geplante Hospiz- und Palliativgesetz von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) als „großen und längst überfälligen Schritt auf dem Weg zu einer verbesserten Versorgung unheilbar kranker Menschen". Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, betrachte die Stärkung der Palliativmedizin auch in Anbetracht der Debatte um Sterbehilfe und –begleitung als unabdingbar. „Denn der Ruf nach Sterbehilfe wird bei einer flächendeckenden palliativmedizinischen Versorgung selten sein." Im November will der Bundestag abschließend über eine Neuregelung der Sterbehilfe in Deutschland entscheiden. Dann soll auch das Palliativgesetz verabschiedet werden.

Die Deutsche Krebshilfe hat im vergangenen Geschäftsjahr laut Jahresbilanz 2014 153 Projekte gefördert, mit dem Ziel, die Versorgung krebskranker Menschen zu verbessern. Darunter seien auch Projekte im Bereich der Palliativmedizin gewesen. 31,1 Millionen Euro seien in die Grundlagenforschung und klinische Krebsforschung geflossen. Insgesamt habe die Bevölkerung der Krebshilfe 96 Millionen Euro an Spenden zukommen lassen.

Newsletter abonnieren

  • 2x wöchentlich News erhalten
  • garantiert kostenlos, informativ und kompakt

Bedingungen für Newsletterversand
Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons "Anmelden" erkläre ich mich damit einverstanden, dass der Bibliomed-Verlag mir regelmäßig pflegerelevante News aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusendet. Dieser Newsletter kann werbliche Informationen beinhalten. Die E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. Meine Einwilligung kann ich jederzeit per Mail an info(at)bibliomed.de gegenüber dem Bibliomed-Verlag widerrufen.